They never come back

Die Zeiten mit Prospektbergen am Küchentisch, Journalen mit Eselsohren auf dem Guéridon und der Encyclopedia Britannica im Wohnzimmerschrank sind vorbei. Print ist tot?! Von wegen! „Frohe Weihnachten“ per digitalem Newsletter? Ihre Visitenkarte, Speisekarte, Flyer? Vom Krimi neben Ihrem Bett ganz zu schweigen. Ja, es werden noch immer viele, sehr viele dicke Kataloge verschickt, und nicht selten ist ein Prospekt oder Maxikarte der einzige Weg zum Kunden. Gut, dass wir uns da auskennen. 

Den Siebdrucktisch holen wir zu Weihnachten aus dem Keller, so bekommen unsere Kunden Neujahrsglückwünsche – per Hand gedruckt und coloriert. Wir  hätten gern auch einen Tiegel, aber der ist sehr schwer und so viel Platz haben wir in unserem Keller dann doch nicht. Doch wenn Sie Ihren Kunden keine 08/15 Karte schicken wollen… 

Letterpress, Siebdruck...

Kunst oder Kommerz

DIN A0 oder Flaschenanhänger, Wickelfalz oder Altar? Egal, ob Sie sich als Bürgermeister zur Wahl stellen, Ihre Kunstausstellung, eine Ü 30 Party ankündigen wollen oder Glühwein samt Gewürz verkaufen wollen – am Papier kommen Sie nicht vorbei. Und wenn Sie keinen Haus-und-Hof-Grafiker haben…

Das Logo, das noch der (Ur)Großvater mit Dreieck und Zirkel entworfen hat und noch heute als Matrize vorhanden ist, zu bewahren ist eine Sache, die Matrize „heilig zu sprechen“, eine andere. Auch bekannte, sehr bekannte Firmen wie Siemens, Coca Cola, Fiat… aktualisieren ihr Erscheinungsbild und passen es dem Zeitgeist an. Aber viele, sehr viele laufen immer noch in „selbst gestricktem Pullover“ herum. Wie man aus einem „Markenzeichen“ ein Logo macht? So!

Markenzeichen
oder Logo?

aus alt

mach neu

oder ganz neu.